Neuigkeiten und Mitteilungen der Hugo Mendel Stiftung

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Stolperstein-Verlegung und Eröffnung des deutschen Stiftungsbüros

Am 9. November 2021 verlegt Herr Gunter Demning einen Stolperstein in der Fehrbelliner Straße 33 in Berlin Mitte. Damit wird Juda Julius und Lucie Mielzynski sowie ihrer Tochter Eva gedacht. Lucie und ihre Tochter wurden am 12. Januar 1943 nach Auschwitz deportiert, Juda Julius nach Sachsenhausen. Er starb später an Herzschwäche bei der schweren Arbeit, zu der er gezwungen wurde. 

An diesem geschichtsträchtigen Tag, an dem sich wie jedes Jahr die Reichsprogromnacht von 1938 jährt, eröffnet die Hugo Mendel Stiftung außerdem ihr deutsches Büro an der gleichen Adresse. Wir freuen uns auf unsere zukünftige Arbeit. 

Dr. phil. Thomas A. Frank
Hugo Mendel Stiftung Berlin

Das Projekt „Neyoh“

Wir leben in einer Welt des Überflusses. Besonders Lebensmittel sind inzwischen günstig und in großen Mengen verfügbar, während ihre Qualität nicht immer optimal ist. Fast Food, Süßigkeiten und Fertiggerichte sind aber nicht die einzigen Risikofaktoren für Gesundheit unserer Gesellschaft. Auch viele schlechte Angewohnheiten und immer weniger sportliche Betätigung bedrohen unser Wohlbefinden – ganz besonders während der Corona-Pandemie, in der sich viele Menschen weniger bewegt haben als vorher. 

Immer mehr Menschen leiden heute unter Ernährungs- und Gewichtsstörungen. Besonders Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollte aktuell unser Augenmerk gelten. Viele dieser Menschen kommen auch aus ethnischen Minderheiten und sozial benachteiligten Gruppen mit weniger finanziellen Möglichkeiten als Menschen aus der sogenannten Mittelschicht. Dies führt zu erheblichen und andauernden Herausforderungen für die Gesellschaft: 

  1. Das Gesundheitssystem wird immer stärker belastet durch Herz- und Kreislauferkrankungen. 
  2. Das Selbstbewusstsein der Menschen trübt sich und führt zu Sekundär-Störungen aktiver und passiver Art. 

Aktive Sekundär-Störungen: 

  • Alkohol-, Spiel. oder Sexsucht
  • Schlechte Schulnoten und Leistungsabfall bei der Arbeit
  • Gewalt
  • Kriminalität

Passive Sekundär-Störungen: 

  • Resignation
  • Akzeptanz des Status Quo und dadurch Unwillen, etwas zu verändern
  • Soziale Isolation
  • Negative Kommunikation und Beeinflussung des Umfeldes (Kinder, Familie etc.)
  • Politische Radikalisierung

All diese Punkte führen im Endeffekt zu weiteren finanziellen Belastungen für die Gesamtgesellschaft. 

Die Hugo Mendel Stiftung Berlin unterstützt aus diesen Gründen aktuell ein sozialmedizinisches Projekt an einer Referenzperson mit unterschiedlichen Partnern, um die gewonnenen Ergebnisse zum einen in einen gesellschaftlichen Diskurs sowie unter Hinzunahme weiterer möglicher wissenschaftlicher Partner einer wissenschaftlichen Evaluierung zuzuführen. 

Projektpartner sind unter der Führung der Hugo Mendel Stiftung Berlin aktuell die Firma Insumed, die Ernährungsberatung Lina Koch und ein Team an Psychologen und Ergotherapeuten. 

104 Jahre Margot Salinger – eine bewegende Persönlichkeit

Wir sollten gut zuhören, solange Menschen ihre Geschichte erzählen können. Wir können und sollten aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen um gemeinsam an und für eine bessere Gesellschaft zu arbeiten. Aus diesem Grund arbeitet die HugoMendelStiftung auch kontinuierlich am interkulturellen und interreligiösen Dialog und Kommunikation.